Mindestsicherung 2018
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Erhöhung der Mindestsicherungssätze

Wohnbedarf wurde nicht angepasst

Pflegeregress wurde abgeschaft, Vermögen von Pflegeheimbewohnern wird nicht mehr herangezogen 

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Heizkostenzuschuss 2017/2018

Antragsfrist:

Montag, 23.Oktober 2017, bis Freitag, 16. Februar 2018

 




















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Änderungen 2018 Wohnbeihilfe

vor allem für Arbeitslose Personen nd Personen n Ausbildung besonders bedeutsam:

 

 

 

Was ist neu in 2018?
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Lebensunterhaltssätze von 2017 wurden mit einem Zuschlag in Höhe von 1,6 % erhöht.

Neue Sätze ab 1.1.2018:

Alleinstehende oder Alleinerziehende: €  645,32 Volljähr. Personen (in gemeinsamen Haushalt)                                                     € 482,10
Volljähr. Person, mit Familienbeihilfe:   € 321,41
ab der 3 volljährigen Person, wenn unterhaltsberechtigt gegenüber einer Person im Haushalt:                                      € 321,41

1.-3. minderjährige Person im Haushalt,mit Fmilienbeihilfe je                             € 187,32
4. - 6. mj. Person, mit Familienbeihilfe € 128,88 Ab der 7. mj. Person, m. Familienbeih. € 103,12
mj. Person ohne Anspruch auf FBH:    € 321,41

 

Höchstsätze BMS Wohnbedarf sind gleichgeblieben

Seit 1.7.2017 sind die maximal anerkennbaren Richtsätze für Wohnungen als Höchstgrenze eingeführt und nach wie vor unverändert gültig.

Das bedeutet, dass eine Deckelung des Lebensunterhalts und der Wohnkosten besteht.

Es werden nicht die tatsächlichen Wohnkosten, sondern nur Wohnkosten in maximaler Höhe der Wohnungsrichtsätze berücksichtigt.

Haushaltsgröße, maximal anerkennbarer Wohnbedarf (gem. § 7 Abs 1 MSV)

unverändert seit 1.7.2017 gültig

1 Person  .............................. € 503,-

2 Personen .......................... € 595,-

3 Personen .......................... € 682,-

4 Personen .......................... € 712,-

5 Personen .......................... € 742,-

Ab 6 Personen .....................€ 772,-

Diese Wohnkosten gelten inklusive Betriebskosten, aber ohne Heizkosten! Heizkosten sind wie bisher mit € 0,72/m² durch den Lebensunterhalt zu decken, bzw durch den separat zu beantragenden und zuerkennbaren Heizkostenzuschuss

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Zuschusshöhe: 270 Euro

Der Heizkostenzuschuss 2017/18 des Landes Vorarlberg kann im Zeitraum vom 23. Oktober 2017 bis 16. Februar 2018 beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden und beträgt pro Haushalt € 270,00.

Dafür darf jedoch ein höchst zulässiges Haushaltseinkommen nicht überschritten werden.

Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung etc.) nachzuweisen.

Mindestsicherungsempfänger können sich direkt an die Bezirkshauptmannschaft wenden.
Dann kann von der Mindestsicherungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft) auf Antrag – vorbehaltlich der Ausnahmen im folgenden Absatz - einmalig ein Heizkostenzuschuss in Höhe von € 150,-- gewährt werden.
Bei Nachweis eines höheren Heizaufwandes als es dem im Mindestsicherungssatz enthaltenen Heizkostenanteil zuzüglich des gewährten Heizkostenzuschusses in Höhe von € 150,-- entspricht, wird der Zuschuss um bis zu zusätzliche € 120,-- erhöht. In Summe gelangen somit höchstens € 270,-- zur Auszahlung.

Bei Fragen oder für genauere Infos steht Ihnen die dowas-Beratungsstelle gerne zur Verfügung.

 

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Änderungen 2018 Wohnbeihilfe vor allem für Arbeitslose Personen bedeutsam:

(Hinweis: Text der amtlichen Verlautbarung entnommen)

Eine wesentliche Änderung in der Wohnbeihilferichtlinie 2018 gegenüber der Richtlinie des Vorjahres ist eine neue Bestimmung als Anreizsystem für eine Beschäftigungsaufnahme.
Wenn bei laufendem Wohnbeihilfebezug bei einem Haushaltsmitglied nach längerer Arbeitslosigkeit ein Wechsel vom AMS-Einkommen in ein Einkommen aus einer Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung oder ein neues Erwerbseinkommen, wenn vorher kein Einkommen vorlag, zutrifft, wird nicht sofort das ganze zusätzliche Einkommen bei der Berechnung der Wohnbeihilfe berücksichtigt, sondern in den ersten sechs Monaten nur die Hälfte des zusätzlichen Einkommens.
Diese Bestimmung kann nur einmalig je Person und Haushalt zur Anwendung kommen und gilt nicht, wenn bei der Einkommensberechnung der Person ein weiterer Freibetrag (z.B. Kinderfreibetrag) berücksichtigt wird.

Zudem wurde die Obergrenze des anrechenbaren Wohnungsaufwandes von € 6,90 auf € 7,10 inklusive € 1,30 Betriebskostenanteil bezogen auf die anrechenbare Nutzfläche erhöht.

Weiters wird künftig im Rahmen der Wohnbeihilfe auch eine Ausbildung bzw. eine Schulausbildung akzeptiert, wenn eine Teilzeitbeschäftigung von mindestens 50 % nachgewiesen wird.

In der Einkommenstabelle wurde der Aufschlag je zusätzlichem Haushaltsmitglied (die horizontalen Schritte) von € 150,-- auf € 170,-- erhöht. Unverändert ist in der Einkommenstabelle, dass in jedem Fall zumindest 1 % des Einkommens als zumutbarer Wohnungsaufwand berücksichtigt wird.

Die Angemessenheit der Miete wird weiterhin geprüft. Ob die Miete als angemessen bestätigt wird, erfahren Sie beim zuständigen Wohnsitzgemeindeamt.

Bei Fragen oder für genauere Infos steht Ihnen die dowas-Beratungsstelle gerne zur Verfügung.

 

 

 


 

 


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